Paar- und Sexualtherapeutische Praxis

DYADE - Praxis für Paare

Dipl.-Psych. Manfred Soeder | Dipl.-Psych. Dana Prentki

Paarberatung Eheberatung Freie Termine

Fragen zur Sexualtherapie

 

Soll der Partner zu den Sitzungen mitkommen?

Am Erstgespräch können beide Partner beteiligt sein, auch wenn das störende Symptom nur bei einem der Partner auftritt. Für den anderen Partner ist es oft wichtig, seine Sichtweise als indirekt Betroffener einbringen zu können, und zu sehen, welche Möglichkeiten er hat, den Partner bei der Überwindung des Problems zu unterstützen. Im Paargespräch lässt sich dann klären, welche Abfolge von Einzel- und Paargesprächen für den besonderen Fall günstig erscheint. Der zweite Partner kann aber auch später noch in die Gespräche einbezogen werden.

 

Muss ich über alle sexuellen Details offen sprechen?

Wir müssen nur soviel wissen, dass wir Ihren Auftrag erledigen können. Das offene Sprechen über Sexualität ist an sich schon eine gute Übung, da es die Loyalität zum eigenen Erleben stärkt und Schamgefühle abbaut. Wir stellen Ihnen Fragen, die nicht nur unserem eigenen Verständnis dienen, sondern Angebote zur Selbstreflexion sind. Sie selbst bestimmen, wie weit Sie sich diesen Fragen öffnen möchten. Meistens fällt die Selbstoffenbarung dann doch leichter als man vorher gedacht hat.

 

Können Sie absehen, ob mein Problem psychischer oder organischer Ursache ist?

Bei einigen Störungen ist es sinnvoll vor der psychologischen Therapie eine Abklärung möglicher hormoneller oder organischer Ursachen vornehmen zu lassen. Informationen darüber gibt Ihnen Ihr Hausarzt oder Urologe. Sie können jedoch auch ohne vorherige ärztliche Konsultation mit Ihrem Partner zum Erstgespräch kommen - die medizinische Abklärung kann auch danach erfolgen.

 

Ist eine Sexualtherapie nötig, wenn nur die Häufigkeit von sexuellen Begegnungen ein Streitpunkt ist?

Viele Nachfragen beziehen sich gerade auf dieses Thema. Manchmal hat die Unzufriedenheit mit der Häufigkeit sexueller Aktivitäten ihre Wurzel in anderen Problemen der partnerschaftlichen Beziehung oder der sonstigen Lebensgestaltung. In der Regel ergibt sich dann eine Mischung aus paar- und sexualtherapeutischen Elementen.

 

Werden von Ihnen alle Formen sexueller Störungen behandelt?

Wir behandeln die Störungen, mit denen wir vertraut sind. Das sind vor allem sexuelle Funktionsstörungen (Appetenz-, Erregungs- und Orgasmusstörungen) und relativ häufig auftretende Probleme wie sexuelle Abhängigkeit.