Paar- und Sexualtherapeutische Praxis

DYADE - Praxis für Paare

Dipl.-Psych. Manfred Soeder | Dipl.-Psych. Dana Prentki

Paarberatung Eheberatung Freie Termine

Fragen zur mediation

 

Worin besteht der Unterschied zwischen psychologischer und anwaltlicher Mediation?

Psychologen und Rechtsanwälte haben in der Regel entsprechend Ihren Ausbildungsschwerpunkten unterschiedliche Auffassungen über die Bedeutung negativer Gefühle innerhalb eines Trennungskonflikts. Rechtsanwälte beschränken sich auf die Klärung der aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse und entwickeln daraus entsprechende Regelungsmöglichkeiten. Durch ihre Rechtsberatungskompetenz können Sie die einvernehmlichen Regelungen mit Recht und Gesetz in Einklang bringen. Psychologen betonen dagegen eher die Bedeutung einer emotionalen Klärung der Konfliktursachen als Grundlage späterer tragfähiger Lösungen. Durch ihre therapeutische Kompetenz können Sie Paaren dazu verhelfen, Erlebnisse der Vergangenheit konstruktiv aufzuarbeiten, den Rosenkrieg einzustellen und gemeinsame nacheheliche Verantwortlichkeiten gerecht zu verteilen.

 

Inwieweit können Kinder mit in die Familienmediation einbezogen werden?

Diese Frage lässt sich nicht allgemein beantworten. Soweit es um die Aufarbeitung der Paarbeziehung geht, sind die Kinder ausgeschlossen. Es ist jedoch vorstellbar, dass ältere Kinder zu bestimmten Fragen gehört werden können, um auch deren Interessen in die Lösungen einbeziehen zu können. Wichtig ist dabei aber, dass die Kinder entsprechend ihrem Alter nicht emotional überfordert werden.